Verantwortlicher und Geltungsbereich
Torben Maximilian Kossmann Sövener Straße 11 53773 Hennef (Sieg) Deutschland datenschutz@kursahoi.deDiese Hinweise gelten für Schulsanis bei der Nutzung von ssd.kursahoi.de. Der Trainer legt die Prüfung fest und entscheidet über die weitere Verwendung des Ergebnisses. Findet die Prüfung für eine Schule oder andere Stelle statt, kann diese für die schulische oder organisatorische Verwendung der Daten zusätzlich verantwortlich sein. Auskunft dazu gibt der Trainer.
Prüfungsdaten und Auswertung
Für den Zugang wird ein anonymes Firebase-Auth-Konto ohne E-Mail-Adresse angelegt. Verarbeitet werden die technische Nutzerkennung, Prüfungs-PIN und -zuordnung, dein eingegebener Name, ein serverseitiger Hash einer zufälligen Gerätekennung, Fragenreihenfolge, je Frage Auswahl-, Wahr/Falsch- oder Texteingaben, Bearbeitungsstand, Status und Zeitpunkte. Andere Schulsanis sehen diese Daten nicht. Der Trainer sieht Name, Status, Fortschritt und nach Prüfungsende Antworten und Ergebnis.
Auswahl- und Wahr/Falsch-Antworten werden automatisch mit der hinterlegten
Lösung verglichen. Kurz- und Freitextantworten werden ohne deinen Namen,
deine Nutzerkennung oder Gerätekennung zusammen mit Frage, Musterantwort
und Bewertungskriterien an die OpenAI API übermittelt. OpenAI erstellt
daraus nur einen Bewertungsvorschlag; die Anfrage wird mit
store: false gesendet. Das verhindert die Speicherung als
später abrufbares API-Response-Objekt, ist aber keine Zusage zur
vollständigen Datenlöschung ohne Zwischenhaltung. OpenAI kann Ein- und
Ausgaben nach den Anbieterregeln grundsätzlich bis zu 30 Tage zur
Missbrauchsüberwachung verarbeiten. Da für das Projekt die freiwillige
Datenfreigabe aktiviert ist, kann dafür freigegebener API-Traffic nach den
OpenAI-Datenkontrollen außerdem zur Modellverbesserung verwendet werden.
Der Trainer prüft die Vorschläge, kann
Punkte ändern und muss die gesamte Auswertung ausdrücklich freigeben.
Teilpunkte sind möglich. Erst danach siehst du Ergebnis und Rückmeldung.
Eine
automatische Entscheidung über „bestanden“ oder „nicht bestanden“ findet
nicht statt. Zweck ist die Durchführung und
Auswertung der vom Trainer gestarteten Prüfung. Rechtsgrundlage ist Artikel
6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO. Berechtigte Interessen des Betreibers und des
Trainers sind eine funktionsfähige digitale Prüfung, die eindeutige
Zuordnung der Abgaben und eine nachvollziehbare Auswertung. Die endgültige
fachliche Bewertung bleibt beim Trainer.
Prüfungsansicht und Sperren
Während der laufenden Prüfung erkennt die Anwendung, ob die Prüfungsseite nicht sichtbar ist, das Browserfenster den Fokus verliert oder ein zuvor aktivierter Vollbildmodus verlassen wird. Gespeichert werden Ereignisart, Beginn, Ende und Dauer sowie Warn-, Ereignis- und Entsperrzähler. Kamera, Mikrofon, Bildschirmaufnahme, Standort und Inhalte anderer Seiten werden nicht erfasst.
Nach zwei Ereignissen oder einem Ereignis von mindestens zehn Sekunden wird die Bearbeitung vorübergehend gesperrt. Der Trainer kann sie wieder freigeben. Die Ereignisse verändern die Punktzahl nicht und sind keine automatische Täuschungsentscheidung. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO; berechtigtes Interesse ist eine beaufsichtigte und störungsarme Prüfungsdurchführung.
Speicherdauer
Prüfungsdaten einschließlich Antworten, Ergebnis und Ereignissen bleiben gespeichert, bis der Trainer den abgeschlossenen Prüfungsbericht in der Anwendung löscht. Eine feste automatische Löschfrist ist derzeit nicht eingerichtet. Der Trainer soll die Daten löschen, sobald Prüfungszweck und anwendbare Nachweis- oder Aufbewahrungspflichten enden.
Das anonyme Auth-Konto bleibt getrennt gespeichert, bis der Betreiber seine Löschung veranlasst; eine feste automatische Löschfrist ist derzeit nicht eingerichtet. Nach dem Löschauftrag kann Firebase für die Entfernung aus Live- und Sicherungssystemen bis zu 180 Tage benötigen.
Technischer Betrieb und Browser-Speicher
Bei Seiten- und Funktionsaufrufen verarbeiten Google Firebase und Google Cloud insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt, URL oder Funktion, Referrer soweit übermittelt, Browser-, Betriebs- und Geräteangaben, HTTP-Status, technische Kennungen, Laufzeiten und Fehlerdaten. Zwecke sind Auslieferung, Fehlerbehebung, Missbrauchsabwehr und IT-Sicherheit. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO; darin liegen auch unsere berechtigten Interessen.
Firebase Hosting hält IP-Daten nach Anbieterangaben einige Monate, Firebase Authentication protokollierte IP-Adressen einige Wochen und Cloud Functions IP-Adressen vorübergehend. Reguläre Cloud-Logging-Daten werden grundsätzlich 30 Tage, verpflichtende Audit-Protokolle 400 Tage gespeichert.
Wir setzen keine Analyse-, Marketing- oder Werbe-Cookies ein.
localStorage enthält die zufällige Gerätekennung, die anonyme
Anmeldung und die Prüfungskennung, damit die Prüfung im selben Browser
fortgesetzt werden kann. Während einer laufenden Prüfung werden dort
außerdem noch nicht bestätigte Antwortentwürfe einschließlich Kurz- und
Freitextinhalt mit einer technischen Revisionsnummer gesichert. Das dient
ausschließlich der Wiederherstellung nach Reload oder Verbindungsabbruch.
Erfolgreich synchronisierte Entwürfe sowie Entwürfe nach Prüfungswechsel
werden entfernt; eine Browserlöschung entfernt sie ebenfalls. PIN und
eingegebener Name werden dort nicht gespeichert. Diese Zugriffe sind für
den ausdrücklich gewünschten Prüfungsdienst
erforderlich und erfolgen nach § 25 Absatz 2 Nummer 2 TDDDG. Eine
Browserlöschung kann den Zugang zur laufenden Prüfung beenden.
Empfänger und Drittländer
Empfänger sind der Betreiber, der zugeordnete Trainer und folgende Dienstleister mit ihren Unterauftragsverarbeitern:
- Google Firebase und Google Cloud: Firestore und Cloud Functions in europe-west3 (Frankfurt); Authentifizierung und Hosting über globale Infrastruktur.
-
OpenAI API: pseudonymisierte Kurz- und
Freitextantworten mit Frage, Musterantwort und Bewertungskriterien zur
Erstellung eines nicht bindenden Bewertungsvorschlags. Die Übermittlung
nutzt
store: false, kann aber Missbrauchsmonitoring und bei aktivierter freiwilliger Datenfreigabe eine Nutzung freigegebenen API-Traffics zur Modellverbesserung umfassen. - Apple Distribution International Limited, Irland: iCloud-Mail-Transport und Postfach, wenn du uns per E-Mail kontaktierst.
Für Übermittlungen außerhalb von EU und EWR werden je nach Empfänger und Zielland ein Angemessenheitsbeschluss nach Artikel 45 DSGVO oder EU-Standardvertragsklauseln nach Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe c DSGVO eingesetzt. Eine Kopie der Garantien kann über die Datenschutzadresse angefordert werden.
Weitere Informationen: Firebase-Datenschutz, Google Cloud Data Processing Addendum und Apple-Datenschutzrichtlinie.
Rechte und Pflichtangaben
Unter den gesetzlichen Voraussetzungen hast du Rechte auf Auskunft (Artikel 15 DSGVO), Berichtigung (Artikel 16), Löschung (Artikel 17), Einschränkung (Artikel 18) und Datenübertragbarkeit (Artikel 20). Anfragen kannst du an datenschutz@kursahoi.de richten. Für die Zuordnung können Prüfungs-PIN, Name und Zeitpunkt nötig sein.
Du kannst einer Verarbeitung auf Grundlage von Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO aus Gründen widersprechen, die sich aus deiner besonderen Situation ergeben. Wir verarbeiten die Daten dann nicht weiter, sofern keine zwingenden schutzwürdigen Gründe oder Rechtsansprüche entgegenstehen.
Du kannst dich nach Artikel 77 DSGVO bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren. Für den Betreiber zuständig ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen.
Es besteht gegenüber dem Betreiber keine gesetzliche oder vertragliche Pflicht zur Bereitstellung. Technische Verbindungsdaten, Prüfungs-PIN, anonyme Anmeldung, Gerätekennung, Name und Antworten sind für die digitale Teilnahme erforderlich. Die Bestätigung der „Ehrensache“ ist eine Prüfungsregel und keine datenschutzrechtliche Einwilligung. Ohne die erforderlichen Angaben und die Bestätigung ist die Teilnahme über die Anwendung nicht möglich.
Es findet kein Profiling statt. Die automatische Auswertung und vorübergehende Sperre sind keine ausschließlich automatisierte Entscheidung mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung nach Artikel 22 DSGVO; die fachliche Entscheidung trifft der Trainer.
E-Mail-Anfragen werden über iCloud Mail verarbeitet. Allgemeine Anfragen löschen wir grundsätzlich spätestens nach sechs Monaten; Datenschutzanfragen bewahren wir auf Grundlage von Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c DSGVO so lange auf, wie dies zum Nachweis der gesetzlichen Bearbeitung erforderlich ist.